Kleingartenhaus & Geschichte - Aichholzer

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Kleingartenhaus & Geschichte

Was wir machen
Ausgangspunkt der Kleingartenhaus-Geschichte ist dieses kleine schmucke Häuschen von 35m², das es aber in sich hatte.
Die Familie mit drei Kindern wollte endlich in das kleine Gartenhaus einziehen.
Leider bot das Häuschen zu wenig Platz. Im Oberstübchen konnten die Kinder nur noch kriechen, da der Giebel nur 1,30 Meter hoch war.


Es musste also ein Zubau her, das stand fest.
Eine Außentür war nicht notwendig da man durch die bestehende Eingangstür zum Zubau kommt.
Lediglich ein Fenster musste für einen Durchgang ausgebrochen werden.
Klang einfach, nahm aber bald eine andere Wende. 
Die Eltern standen nun vor einem gewaltigen Dilemma.
Die Grundidee mit dem Zubau und dem Aufstocken war nun Geschichte.
Das reizvolle Kleingartenhaus war eine Mogelpackung, deren Wert sich im Edelputz und der Wärmedämmung erschöpfte.
Während des Abbruchs mussten wir erfahren dass die bestehende Wohnung bereits gekündigt war und der Auszug auch schon feststand.
Da nun keiner mehr zurück konnte, blieb mir nichts anderes übrig als das Haus selbst fertig zu finanzieren.
Nach 12 Jahren war die letzte Rate dann auch bezahlt und es gab eine kleine Feier.
Das soll aber nicht bedeuten das ich jedes Haus finanziere. Es gibt Situationen da muss unbürokratisch geholfen werden.
Mit dem Abbruch war nun Eile geboten!
Der Zubau passte nun aus mehreren Gründen nicht mehr. Erstens baut man kein neues Haus zu einem Zubau. Zweitens hätte der Zubau den Neubau zu starkt beeinflusst. Drittens hat die Wandstärke von nur 17,5cm aus statischen Belangen für einen Neubau nicht gereicht.
Im Vordergrund sieht man die wieder abgebauten 17,5er Ziegel vom Zubau, während im Hintergrund bereits mit 25er Ziegeln das neue Haus errichtet wird.
Die ersten Mauern wurden noch ohne Plan gesetzt, weil die Planung ebenfalls erst am Entstehen war.
Es sollte sich zum Schluss als schnellster Bau eines Neubaus mit vorherigem Abbruch herausstellen. (In nur 6 Wochen inkl. Einzug).
Um in diesen 6 Wochen alles zu schaffen, wurde bis weit nach Mitternacht gearbeitet. Besonders bei Vollmond schaffte man am meisten.

Der obere Stock war noch nicht einmal fertig, als unten bereits der Boden für den Einzug verlegt wurde.
Dass die Wände noch nass waren, erkannte man an den angelaufenden Fenstern, auf denen sich trotz Sonnenscheins jede Menge Wasserperlen bildeten.
Als dieses Bild gemacht wurde, lebte die Familie bereits etwas eingeengt in den unterschiedlichsten Räumen.
Es gab einen permanenten Umzugszwang innerhalb des Hauses durch unsere Arbeit.
Zum Andenken an das ehemalige Häuschen, wollte der Familienvater die neue Terrasse wieder so haben, wie es die Alte war.
Als dieses letzte Foto gemacht wurde, war auch der aufgerollte Rasen bereits 4 Tage alt.

 
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